Bezaubernd oder verzaubert?
Eine von den Badenden Frauen. Im Hamburger Stadtpark. Georg Kolbe. Muschelkalk 1927
Eine von den Badenden Frauen. Im Hamburger Stadtpark. Georg Kolbe. Muschelkalk 1927
An der Elbe. Hab ein wunderschönes Wochenende! 🙂
Eigentlich wollte ich bei dem für heute angesagten schönen Wetter anstatt im Büro mal wieder in frischer Luft an der Alster arbeiten. Vorher musste ich aber noch schnell meinen kleinen Smartie zu einer schon länger benötigten Inspektion geben.
Anstatt der sonst üblichen schnöden HVV-Karte für den Rückweg gab es heute eine süße kleine und schneeweiße A-Klasse. Ganz und gar kostenlos! Übrigens, so klein ist die A-Klasse eigentlich gar nicht mehr. Und sie sieht auch längst nicht mehr aus wie ein unförmiges Ei. Vielmehr hat sie mich durch das junge und moderne Design, kombiniert mit einer leicht aggressiven Frontschürze, für den zumindest optischen Sturm und Drang nach vorne, wirklich überzeugt. Und ja, sie fährt sich auch sehr spritzig und robust.
Wenn man also morgens um halb zehn vor der Werkstatt des Mercedes-Händler seines Vertrauens steht, mit dem Schlüssel für eine spritzige A-Klasse bewaffnet, man vorsorglich bereits das Büro in die Tasche gepackt hatte, die Sonne herrlich vom blauen Himmel herablacht … soll man dann wirklich wieder ins häusliche Büro? Oder an die Alster? Was bleibt einem anderes übrig, als die Gelegenheit beim Schopfe zu packen und schnell mal kurz vor die Tore Hamburgs nach Scharbeutz zu düsen. Aus der Hamburger Mitte braucht man wochentags morgens übrigens nicht einmal eine Stunde. Also nicht viel länger als andere benötigen, um innerhalb Hamburgs von zuhause bis ins Büro zu pendeln.
Nach kurzer Entspannung am Strand, gesunder Stärkung mittels eines Brötchens, lecker belegt mit einem Bismarckhering (besser gesagt, natürlich nur einem Teil eines Bismarckheringes), entschied ich mich spontan, heute endlich mal die Dachterrasse des Bayside-Hotels zu besuchen. Schliesslich wollte ich mir diese schon immer mal an- und vor allem auch von oben herabgeschaut haben. Kreativ arbeiten rooftop anstatt in der Lounge unten am Strand tätig zu werden.
Eine gute Entscheidung. Während andere unten am Strand in der Sonne braten, lässt es sich in luftiger Höhe bei tollem Ausblick über die Ostsee und entspannter Lounge-Musik wirklich sehr gut kreativ arbeiten.
Auch wenn viele behaupten, umgeben von Urlaubern sich nur schwer auf die Arbeit konzentrieren zu können, muss ich gestehen, dass dies meine Kreativität durchaus doch ein wenig beflügeln kann. Ein ganz hervorragender Arbeitstag. La vie est belle!
Und, wo arbeitest Du am liebsten? Wo hast Du Deinen Arbeitstag heute verbracht? Schreib es mir gerne unten rein!
Während die einen an der Binnenalster am Sonntag nach durchtanzter CSD-Party-Nacht den letzten Tag der Pride-Week genießen, sich mit einem eisgekühlten Mojito erfrischen und die Füße ins kühlende Alsterwasser baumeln lassen, verbringen andere den Sonntagnachmittag bei strahlendem Sonnenschein im Stadtpark.
Entspannt nach einem Partywochenende in geselliger Runde sitzend oder im Gras liegend und sich wohlfühlen, während es nach frisch entzündeter Kohle sowie entsprechendem Grillgut duftet.
Später am Abend blinzelt man vielleicht noch in die hinter dem Planetarium untergehende Sonne und tanzt barfuß im Gras zu Chill-Out oder anderen Klängen in den Sonnenuntergang hinein.