Motor Classics Hamburg

Motor Classics Hamburg

Premiere in Hamburg. Rund um die automobile Kultur & Lebensart stellen dieses Wochenende auf der

Hamburg Motor Classics

in den Messehallen namhafte Hersteller, Restaurateure und andere Spezialisten ausgewählte Exponate aus.

Motor Classics Hamburg - Automobile Kultur & Lebensart Westside Cars auf der Motor Classic Hamburg

 

Motor Classics – Ausgewählte Exponate

Hier findest Du so einiges zum Träumen. Viele liebevoll restaurierte Exponate und Raritäten. Vom DeLorean mit Fluxkompensator …

Fluxkompensator auf der Motor Classics Hamburg DELorean auf der Motor Classics Hamburg

… bis zum Mercedes-Benz SL 300 mit Flügeltüren. In Halle 2 gibt es auch einen privaten Fahrzeugmarkt, auf dem Du Oldtimer direkt vom Eigentümer erwerben kannst.

MyCar Lounge auf der Motor Classics Hamburg Hamburg | Frau Pudelwohl | Motor Classics | MB Oldtimer

 

Motor Classics – Einsteiger-Forum

Solltest Du tatsächlich mit dem Gedanken spielen, Dir in naher Zukunft einen (den ersten) eigenen Oldtimer zuzulegen, verraten Dir im Einsteiger-Forum Spezialisten gerne wichtige Tipps und Tricks rund um Erwerb, Kauf, Versicherung und Pflege.

Mercedes Cabrio Innenraum auf der Motor Classics Hamburg Hamburg | Frau Pudelwohl | Motor Classics | MB Cabrio

 

Hamburg Motor Classics
Messehallen

13. – 15. Oktober 2017
Freitag 12 – 20 Uhr
Samstag und Sonntag 10 – 18 Uhr

 

Wing & Wheels auf der Motor Classics Hamburg Motor Classics Hamburg - Fiat 500 und grosse Männer

 

Mehr Informationen zu Eintrittspreisen, Anfahrt und anderem unter hamburg-motor-classics.de

 

Treppenviertel in Blankenese

Treppenviertel in Blankenese

Sonnenuntergang und Süllberg mit Elbblick, im Treppenviertel immer wieder eine ganz reizende Kombination!

 

Malerisch und mediterran!

Fast schon vor den Toren Hamburgs findest Du abseits vom Großstadttrubel den Stadtteil Blankenese mit dem bekannten Treppenviertel. Kein Stadtteil in Hamburg ist so malerisch und mediterran anmutend wie das ehemalige Fischerdorf, welches im Jahre 1301 das erste Mal urkundlich erwähnt wurde. Den Namen verdankt es seiner „blanken Neeße“, einer glänzenden Landzunge, welche seinerzeit wie eine Nase in die Elbe ragte, bevor diese von einer Sturmflut verschlungen wurde.

Mehr als 2 Jahrhunderte gehörte Blankenese zu Dänemark und besaß Anfang des 18. Jahrhunderts noch eine der mächtigsten Fischfangflotten. Erst 1937 wurde Blankenese ein Stadtteil von Hamburg. Heute finden sich hier neben steilen Treppen und schmalen Gängen schmucke Immobilien in teuerster Wohnlage Hamburgs. Vorausgesetzt freier Elbblick ist mit dabei.

 

Treppenviertel zur blauen Stunde

Treppenviertel – mit Hang zum Hang

Karl Lagerfeld wurde hier geboren und Taucher Harmstorf trank seinerzeit unter Wasser eine Flasche Bier. Während sein Sohn ihn in einem mit Wasser gefüllten Bassin malte und die ganze Vorführung sogar Kaiser Wilhelm II. begeisterte. Vor allem aber ist im Blankeneser Treppenviertel der gehobene Mittelstand mit Hang zum Hang zu Hause. Apotheker, Architekten, Elblotsen, Journalisten und Friedensforscher. Allesamt an den täglichen Auf- und Abstieg gewöhnt.

Der wohl schönste Sonnenuntergang Hamburgs

Nach einem Spaziergang am Strand und durch die verwinkelten Gassen im malerischen Treppenviertel, dem Erklimmen vieler Stufen wirst Du mit Sonnenuntergang und Süllberg an Elbblick belohnt. Nicht nur bei sommerlichen Temperaturen immer wieder eine ganz wundervolle Kombination. Auch im Frühling, Herbst und Winter kannst Du Dich bei Kaminduft in der Luft im Treppenviertel so richtig pudelwohl wohlfühlen.

Mehr Impressionen aus Hamburg findest Du auch auf der Pudelwohl-Facebookseite.

 

Lange Reihe entdecken!

Lange Reihe entdecken!

Während im Innenstadtbereich und auf dem Großneumarkt die Besucherdichte der Randbezirkler steigt, welche vor oder nach dem Kinobesuch besonders in den Abendstunden am Wochenende dort an ihren Cocktails nippen, feiern anderswo (nicht nur gefühlte) Busladungen von vergnügungssüchtigen Kegelklubs sowie Horden von JungesellInnen-Abschieden von überall her auf der nicht mehr ganz so sündigen Meile. Die Reeperbahn ist dennoch vermutlich aber immer noch der größten Partyzone der Stadt.

Mich hingegen zieht es nicht nur in den Abendstunden derzeit am liebsten in die Lange Reihe nach St. Georg, mit dem StadtRAD vom wunderschönen Winterhude nur gute 15 Minuten entfernt. Inmitten einer Vielzahl von Künstlerateliers, kleinen Geschäften, Restaurants, Bars und Cafés kann ich mich einfach ganz entspannt wohlfühlen.

Pudelwohl | Wohlfühlen in Hamburg | Lange Reihe draussen 7 Pudelwohl | Wohlfühlen in Hamburg | Lange Reihe draussen 5

Benannt nach dem heiligen Georg und seit 1196 die außerstädtische Leprakolonie rund um das Hospital (heutige Asklepios Kinik St. Georg) wurden im 15. Jahrhundert hier der Galgen und anderes störendes Gewerbe wie Schweinezüchter, Branntweinbrenner etc. untergebracht. Seit 1830 Vorstadt St. Georg und erst 1868 in das Stadtgebiet eingegliedert. Die Eröffnung des Hauptbahnhofes 1906 führte hier zwar zum Bau vieler Hotels (welche teilweise heute noch stehen) zog aber auch Vergnügungsstätten, Drogen und Prostitution an, welches lange das Image des Stadtteiles prägte.

In den 1990er-Jahren wurden die lange und zahlreich vertretenen kleinen Handwerks- und Gewerbebetriebe nach und nach durch schicke Straßencafes und Boutiquen ersetzt. Seit Anfang des Jahrtausends gilt es als schick, in diesem Stadtteil zu wohnen, besonders um die Lange Reihe herum.

Trotz Gentrifizierung hat sich diese als Mittelpunkt von St. Georg, mittlerweile zu den Top 50 der teuersten Straßen Hamburgs zählend, Ihren Charme durch eine multikulturelle und bunte Vielfalt bewahrt.

Tagsüber laden Dich Künstlerateliers ebenso wie auch viele kleinere Geschäfte – vom Asiashop über Boutiquen bis hin zum indischen Supermarkt – zum Stöbern und Shoppen ein, ein guter Kontrast zu den großen Kauf- und Warenhäusern in der Innenstadt.  Zwischendurch kannst Du auf einen Galão in die Pastelaria Caravela einkehren, eine Kleinigkeit in einem der zahlreichen gemütlichen Restaurants speisen oder einfach in einer der vielen Bars und Cafés mit FreundInnen bei Weißweinschorle und Prosecco den kleinen Schwips am Nachmittag genießen.

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In den Abendstunden sitzt man später entspannt mit FreundInnen bei Wein oder leckeren Cocktails am liebsten draußen an Straße und Bürgersteig. Nicht nur bei ganz schönem Wetter (welches entgegen weit verbreiteter Meinung in Hamburg übrigens nicht ganz so selten ist – im Jahr 2014 lagen die Sonnenstunden in Hamburg über dem bundesdeutschen Schnitt!).  Sondern – eingekuschelt in eine zur Verfügung gestellte wärmende Decke – bereits auch schon im Frühjahr und bis spät in den Herbst hinein.

Frei nach dem hier gerne zelebrierten Motto „Sehen und gesehen werden“.

Pudelwohl | Wohlfühlen in Hamburg | Lange Reihe draussen 2 Pudelwohl | Wohlfühlen in Hamburg | Lange Reihe draussen 3

Nach Mitternacht zieht es das Publikum dann in die ein oder andere Bar, wo Du ausgelassen mit- und weiterfeiern kannst. Diskotheken und große Tanzflächen findest Du in der Langen Reihe allerdings nicht. Man geniesst das Miteinander und tanzt einfach dort, wo man gerade steht.

 

Ganz entspannt wohlfühlen – meine Tipps!

Hier halte ich mich am liebsten auch mal alleine oder mit FreundInnen auf.

Gnosa

Einladend für ein gemütliches Miteinander. In den hinteren Räumlichkeiten auf gemütlichen Sofas und Sesseln. Mein Favorit ist die leckere Quiche. Oder gerne mal einer der frischen Salate. Ebenso ist das Brunch am Wochenende sehr lecker, daher aber auch sehr gut besucht und manchmal hoffnungslos überfüllt. Gegebenenfalls solltest Du vorab reservieren, gerade wenn Du hier mit mehreren FreundInnen Zeit verbringen möchtest.

CUBE

Diese kleine Bar besteht eigentlich fast nur aus einem großen Tresen. Leckere Cocktails und gute Sounds, nicht nur während der täglichen Happyhour. Raucherbar.

Café Uhrlaub

Hier findest Du die vermutlich besten Croques der Stadt. Das Publikum sitzt in einer urigen Einrichtung an/auf rustikalen Holzmöbeln . Oder im kuscheligen grünen Innenhof abseits dem geselligen Treiben der Langen Reihe.

Generation Bar oder kurz G-Bar

Gay-Location mit deutlich männlichem Überschuss. Kleine Tanzfläche aber besonders an Wochenenden in Wintermonaten ausgelassenes Feiern bis in die frühen Morgenstunden. Raucherbar.

Café Koppel

Wenige Hauseingänge neben dem Geburtshaus von Hans Albers findest Du in der Langen Reihe 75 versteckt den Hinterhofzugang zu Kunst und Handwerk in St. Georg. Im Café werden frisch zubereitete Bioprodukte angeboten und Du kannst gemütlich auf Sofas bei Kaffee und Kuchen entspannen. Oder eines der leckeren – auch vegetarischen – Gerichte zu Dir nehmen.

Campari Lounge

Auf dem Designhotel The George im 7. Stock über den Dächern von St. Georg kannst Du Dich bei leckeren Cocktails und anderen Getränken entspannt wohlfühlen sowie die Schönheit der Stadt von oben genießen. Und später vielleicht sogar einen wunderschönen  Sonnenuntergang über der Alster geniessen.

 

 

 

Weltgrößter Lagerhauskomplex

Weltgrößter Lagerhauskomplex

Die Speicherstadt wurde 1883 in Backstein-Architektur erbaut und steht seit 1991 unter Denkmalschutz. Die Lagerhäuser (Speicher) sind auf Eichenpfählen gebaut. Das Viertel ist durchzogen von Fleeten, welche je nach Gezeitenstand mit kleineren Schiffen befahren werden können. Im Juli 2015 wurden die Speicherstadt sowie das benachbarte Kontorhausviertel mit Chilehaus aufgrund ihrer Bedeutung als einzigartige Symbole des Handelns in die Liste  des UNESCO Welterbes aufgenommen.

Im weltgrößten Lagerhauskomplex findest Du neben dem weitbekannten Wasserschloss auch viele Museen sowie das MiWuLa.

 

Hamburg von oben erleben

Hamburg von oben erleben

Bereits bei den ersten im März bis zu den letzten wärmenden Sonnenstrahlen im Oktober nutzen viele HamburgerInnen die Gelegenheit und sitzen am Liebsten draußen. Sollte die Luft noch etwas kühl sein, warm angezogen oder eingekuschelt in – vielfach von Lokalitäten gerne zur Verfügung gestellten – wärmende Decken.

Gerne sitzt man draußen vor Cafés und Bars an Alster und Elbe sowie in beliebten Straßen. Oder eben hoch über den Dächern der Stadt. Und genießt die Schönheit Hamburgs von oben – bei einem Latte Macchiato, einer Weinschorle oder anderem.

 

2 Tipps für Dich – Hamburg entspannt von oben erleben!

 

Heaven’s Nest

Vor und nach dem Musical- oder Theaterbesuch, nach der Arbeit zum Afterwork, vor dem Kiezbummel oder einfach zu anderen Gelegenheiten kannst Du hier eine phantastische Aussicht von der Speicherstadt über den Michel auf den Hafen und den Fischmarkt genießen. Und Dich bei einem Ausblick im Westen über die Reeperbahn und Altona bis hin zu den grünen Bergen von Blankenese entspannt wohlfühlen.

Pudelwohl | Wohlfühlen | Hamburg | von oben | Heaven's Nest Hafen Pudelwohl | Wohlfühlen | Hamburg | von oben | Heaven's Nest Reeperbahn

Ursprünglich mal als Raucherbereich für die darunter liegende Cloud Bar gedacht, befindet sich erst seit 2013 hoch oben auf den Tanzenden Türmen die 235 qm große Rooftop-Bar Heaven’s Nest.

Leider nur bei gutem Wetter geöffnet, denn Regenschirme und Markisen findet man hier nicht. Im 24. Stock und in über 100 Metern Höhe wären diese trotz der 4 Meter hohen und vor normalem Hamburger Wind schützenden Rundumverglasung bei mit schlechtem Wetter einhergehenden Fallwinden und Böen einfach zu gefährlich. Selbst größere Schirme müssten trotz Bodenverankerung vermutlich von mehreren kräftigen HamburgerInnen am Wegfliegen gehindert werden. Um nicht anschliessend gar mit Elbmöwen und Tauben sowie Tüchern und Schals der BesucherInnen über der Reeperbahn um die Wette zu segeln.

Aufgrund aktuell großer Beliebtheit empfiehlt sich die Ankunft möglichst vor 19.00 Uhr. Um noch einen schönen Sitzplatz zu ergattern. Und um nicht bereits unten in einer langen Schlange vor den beiden Hochgeschwindigkeit-Fahrstühlen länger warten zu müssen. Gerade auch wenn es etwas voller wird, achtet das Personal bereits unten auf angemessene Kleidung. Etwas schicker bzw. casual elegant wird gerne gesehen, allzu sportliche Bekleidung eher nicht.

Pudelwohl | Wohlfühlen | Hamburg | von oben | Heaven's Nest Toilette Pudelwohl | Wohlfühlen | Hamburg | von oben | Heaven's Nest Sonnenuntergang

Das Publikum ist unter der Woche besonders in den frühen Abendstunden sehr gemischt. HamburgerInnen und Touristen, Familien mit Kindern und Hund, aneinander gekuschelt Pärchen, Geschäftsleute und Musicalbesucher in Abendgarderobe. Bis hin zu den süßen beiden älteren Damen, welche sich noch sehr gut an den Ausblick vom – nun schon seit 2001 geschlossenen – Tele-Michel erinnern können. Den Ausblick vom Heaven’s Nest, in luftiger Höhe herab auf Hafen und Elbe, aber als doch sehr viel schöner bezeichnen. „Vor allem auch wegen der ja so gesunden Elb(See)luft.“

Nachdem einige sich die Nasen ob des wundervollen Ausblickes vor Begeisterung an den Glasscheiben scheinbar regelrecht plattgedrückt und entsprechende Spuren hinterlassen zu haben scheinen, sitzen bereits früh am Abend bis spät in die Nacht auch mal lustige Grüppchen von Kegelclub-Damen und anderen plaudernd bei Aperol Sprizz und Nachos zusammen. Auf stylischen Sitzmöbeln oder Sunbeds, angelehnt oder gemütlich gelümmelt in weiche Kissen. Das Smartphone immer griffbereit, um schnell doch noch einmal das ein oder andere (weitere) Selfie mit Hafenhintergrund zu schießen. Und vielleicht hier oder dort schnell social zu posten.

Pudelwohl | Wohlfühlen | Hamburg | von oben | Heaven's Nest Sunbed

Mag man es etwas ruhiger (oder sich auch etwas abgrenzen) kann man sich in der abgetrennten Moet Bar auch für jeweils 4 Personen Sunbeds reservieren. Diese ist allerdings gebunden an einen gemeinsamen Mindestumsatz von 150 Euro. Welcher aufgrund des (Höhen)Preisgefüges bei nicht ganz so vielen Drinks aber  schnell erreicht sein dürfte. Sicherlich nicht jedermanns/-fraus Sache. Hierzu möchte ich aber bemerken, dass es sich wirklich lohnt! Gemütlich mal einen Abend auf großen Sunbeds vertraut nebeneinander liegen, bei Kerzenschein ohne störende Lichtreflexionen mit einem wundervollen Blick auf Michel, Speicherstadt und Elbphi. Nächtlich hübsch illuminiert. Umsorgt von zuvorkommendem und freundlichem Servicepersonal. Sich lauschig und entspannt einfach mal so richtig pudelwohl fühlen.

 

Campari Lounge

Etwas weniger Sightseeing-touristisch angehaucht. Etwas lässiger und das Publikum etwas stylischer. Weil auch die Lange Reihe sowie die anschließende Barcastraße natürlich weniger Tourismus-Magneten sind. Neben Anwohnern auch internationales Publikum, dieses vorwiegend aus dem darunterliegenden wunderschönen Designhotel The George.

Pudelwohl | Wohlfühlen | Hamburg | von oben | Alsterblick Pudelwohl | Wohlfühlen | Hamburg | von oben | Alsterblick Tele-Michel

Du sitzt gemütlich auf bequemen Outdoor-Sofas, auf welchen liebevoll eine Vielzahl von Kissen drapiert wurde. Nicht ganz so hoch über den Dächern der Stadt, trotzdem kannst Du auf der Dachterrasse im 7. Stock nach Feierabend einen wunderschönen unverbauten Blick über die gesamte Außenalster genießen. Sowie abendliche Segelregatten aus der Ferne beobachten. Vielleicht auch später zu lauschigem Chill-Out-Sound einen atemberaubend schönen Sonnenuntergang erleben, das spätabendliche Sonnenlicht im Alsterwasser funkelnd.

Insbesondere, wenn man es mal nicht ganz so sehr touristisch mag, ist die Campari Lounge mein absoluter Geheimtipp für einen perfekten Abend mit FreundInnen. Oder für einen romantischen Abend zu zweit.

 

Die Schönheit Hamburgs von ganz oben genießen. Heaven's Nest und Campari Lounge

 

Konzertbesuch Elbphilharmonie

Konzertbesuch Elbphilharmonie

Statt sonntagabendlichem Tatort einmal ein Konzertbesuch.

„Viva Beethoven“ Sinfonie 1 und 2 zum Auftakt dieser außergewöhnlichen Konzertwoche vom 19. – 23.03.2017.

 

Das Konzert

Das charismatische Energiebündel Gustavo Dudamel – gemäß New York Times der „heißeste Dirigent des Planeten“ – dirigierte das Orquesta Sinfónica Simón Bolívar. Das vielbewunderte Nachwuchsprojekt des Musikvermittlungsprogrammes „El Sistema“ leitet er seit seinem 18. Lebensjahr.

Ein Konzertbesuch in der Elbphilharmonie Hamburg. Gustavo Dudamel bedankt sich.   Ein kleiner Teil des Orquesta Sinfónica Simon Bolivar. Standing Ovation am Ende des Konzertes.

Beethoven Sinfonie 1 und 2. Ein außergewöhnliches Konzert mit viel Herz und sichtbarer Freude gespielt. Begleitet von viel Zwischenapplaus und zum Ende mit Standing Ovations der Konzertbesucher.

 

Die Saalakustik

Zunächst möchte ich gerne anmerken, dass dies mein erster Konzertbesuch dieser Art war. Meine Ohren sind weniger geübt als zum Beispiel die einiger meiner Rangnachbar_innen es zu sein schienen. Hier und dort wollte man ab und an leicht Störendes in der Intonation wahrgenommen haben. Dennoch waren auch sie von dem ausgezeichneten Klang im großen Saal überzeugt .

Ein Konzertbesuch in der Elbphilharmonie Hamburg. Standing Ovation zum Ende des Konzertes.   Ein Konzertbesuch in der Elbphilharmonie Hamburg. Grosser Saal.

Die lauten Passagen wurden mit sehr viel Herz gespielt und waren für meine Ohren erstaunlich gewaltig. Trotzdem empfand ich den Klang als sehr klar. Allerdings hat mich die Akustik der leiseren Passagen ein wenig mehr begeistert. Dieser Konzertbesuch war wirklich eine ganz phantastische Erfahrung.

 

Foyer und Grosser Saal

Auch wenn Konzerte, insbesondere im großen Saal, bei Hamburg-Besuchern derzeit hoch im Kurs stehen und fast komplett ausverkauft sind (Restkarten gibt es an den Konzertkassen immer kurz vor Veranstaltungsbeginn), war ich doch ein wenig erstaunt, wie gut sich die über 2.000 Konzertbesucher_innen im Foyer auf die einzelnen Etagen verteilten.

Ein Konzertbesuch in der Elbphilharmonie Hamburg. Eingang zum Foyer   Ein Konzertbesuch in der Elbphilharmonie Hamburg. Viele Treppenstufen.

Sehr angenehm fielen mir auch die vielen sehr freundlichen und hilfsbereiten Service-Mitarbeiter_innen an den Bars sowie allen Eingängen zum Konzertsaal auf.

Tipps für den Konzertbesuch

Bei feuchter Hamburger Luft war es eine sehr gute Entscheidung mit dem Pkw anzureisen und diesen im Parkhaus abzustellen. Auch wenn dieses mit einer Gebühr von € 4,00 per Stunde zunächst nicht günstig erscheint, ist es dennoch einfach auch sehr bequem. Der Wintermantel kann im Auto verbleiben, vor und nach Konzertbesuch erübrigt sich somit längeres Warten an den beiden Garderoben.

Der Weg in die Konzertsäle führt Dich allerdings auch aus dem Parkhaus zunächst über das Erdgeschoss. Auch wenn dieser gut ausgeschildert ist, darf man doch den einen oder die andere Besucher_in fast ein wenig konsterniert erleben. Vom Parkhaus aus ist ein direkter Zugang zu Plaza und Konzertsälen leider nicht möglich. Nach Deinem Konzertbesuch in der Elbphilharmonie kommst Du aber von der Plaza über die Fahrstühle und das Treppenhaus ohne Umwege direkt zu Deinem Pkw zurück.

 

 

Hygieia-Brunnen

Hygieia-Brunnen

Selbst bei feuchtkaltem Hamburger Wetter findet sich in der schönsten Stadt der Welt immer wieder das ein oder andere interessante Fotomotiv.

Zum Beispiel der Hygieia-Brunnen im Innenhof des Hamburger Rathauses.
Erbaut 1895 – 1896, gestaltet vom Bildhauer Joseph von Kramer

Aufgrund des Seehandels der Hafenstadt Hamburg war als zentrale Figur ursprünglich der Handelsgott Merkur vorgesehen. Zur Erinnerung an die Dramatik der Choleraepidemie 1892 entschied man sich aber seinerzeit dann für die Hygieia, die griechische Göttin der Gesundheit und Namensgeberin des Wortes Hygiene.

Um die Wirkung des Brunnens etwas hervor- bzw. von der Architektur der Innenhoffassade abzuheben, wurde dieser während der Langzeitbelichtung übrigens mit einer Taschenlampe in verschiedenen Farben nachbeleuchtet.

Hier erfährst Du, wie auch Du schöne Fotos ganz einfach selber machen kannst!

 

 

Rickmer Rickmers

Rickmer Rickmers

Ein Nachmittag auf der Rickmer Rickmers. Bei einem ausführlichen Rundgang kannst Du hier viel Interessantes und Wissenswertes erfahren.

 

Schwimmendes Wahrzeichen

Bereits im August 1896 lief die Rickmer Rickmers als Vollschiff (Großsegler mit mindestens drei vollständig rahgetakelten Masten) vom Stapel. 1916 von Portugal konfisziert diente sie ab 1924 unter dem Namen Sagres der portugiesischen Marine als Segelschulschiff. Nach einer mehrjährigen Restaurierung liegt die Rickmer Rickmers seit 1983 unter ihrem ursprünglichen Namen als Museumsschiff an den Landungsbrücken.

 

Hamburg meine Stadt. Tauwerk auf der Rickmer Rickmers Hamburg meine Stadt. Blick über das Vorschiff der Rickmer Rickmers auf die Hamburger Skyline

Museumsschiff

An Bord der Rickmer Rickmers hast Du bei einem Rundgang durch die originalen Räumlichkeiten die Gelegenheit, in die Geschichte einzutauchen. Nicht nur große Kapitäne sondern auch die Kleinen erfahren hier Interessantes und Wissenswertes.

Bordrestaurant

In maritimen Ambiente kannst Du im Bordrestaurant der Rickmer Rickmers Deinen Gaumen verwöhnen lassen. Von der klaren Fischsuppe mit Krabben (€ 6,20) über Seemanns Labskaus (Probierportion € 7,90) bis zum Fischteller „Rickmer Rickmers“ (€ 20,80) mit allerlei Fischfilets an Hummersauce. Auch an die Vegetarier wurde in der Speisekarte natürlich gedacht. Oder Du geniesst nach einem Rundgang über das Schiff zum Käffchen einfach nur einen leckeren lauwarmen Schokoladenkuchen an Kirschkompott, Vanilleeis und Schlagsahne (€ 6,90),

Für ganz große Feierlichkeiten lässt sich das Bordrestaurant übrigens auch mieten.

 

Mehr zur Rickmer Rickmers sowie auch die Öffnungszeiten findest Du hier.