Statt sonntagabendlichem Tatort einmal ein Konzertbesuch.

„Viva Beethoven“ Sinfonie 1 und 2 zum Auftakt dieser außergewöhnlichen Konzertwoche vom 19. – 23.03.2017.

 

Das Konzert

Das charismatische Energiebündel Gustavo Dudamel – gemäß New York Times der „heißeste Dirigent des Planeten“ – dirigierte das Orquesta Sinfónica Simón Bolívar. Das vielbewunderte Nachwuchsprojekt des Musikvermittlungsprogrammes „El Sistema“ leitet er seit seinem 18. Lebensjahr.

Ein Konzertbesuch in der Elbphilharmonie Hamburg. Gustavo Dudamel bedankt sich.   Ein kleiner Teil des Orquesta Sinfónica Simon Bolivar. Standing Ovation am Ende des Konzertes.

Beethoven Sinfonie 1 und 2. Ein außergewöhnliches Konzert mit viel Herz und sichtbarer Freude gespielt. Begleitet von viel Zwischenapplaus und zum Ende mit Standing Ovations der Konzertbesucher.

 

Die Saalakustik

Zunächst möchte ich gerne anmerken, dass dies mein erster Konzertbesuch dieser Art war. Meine Ohren sind weniger geübt als zum Beispiel die einiger meiner Rangnachbar_innen es zu sein schienen. Hier und dort wollte man ab und an leicht Störendes in der Intonation wahrgenommen haben. Dennoch waren auch sie von dem ausgezeichneten Klang im großen Saal überzeugt .

Ein Konzertbesuch in der Elbphilharmonie Hamburg. Standing Ovation zum Ende des Konzertes.   Ein Konzertbesuch in der Elbphilharmonie Hamburg. Grosser Saal.

Die lauten Passagen wurden mit sehr viel Herz gespielt und waren für meine Ohren erstaunlich gewaltig. Trotzdem empfand ich den Klang als sehr klar. Allerdings hat mich die Akustik der leiseren Passagen ein wenig mehr begeistert. Dieser Konzertbesuch war wirklich eine ganz phantastische Erfahrung.

 

Foyer und Grosser Saal

Auch wenn Konzerte, insbesondere im großen Saal, bei Hamburg-Besuchern derzeit hoch im Kurs stehen und fast komplett ausverkauft sind (Restkarten gibt es an den Konzertkassen immer kurz vor Veranstaltungsbeginn), war ich doch ein wenig erstaunt, wie gut sich die über 2.000 Konzertbesucher_innen im Foyer auf die einzelnen Etagen verteilten.

Ein Konzertbesuch in der Elbphilharmonie Hamburg. Eingang zum Foyer   Ein Konzertbesuch in der Elbphilharmonie Hamburg. Viele Treppenstufen.

Sehr angenehm fielen mir auch die vielen sehr freundlichen und hilfsbereiten Service-Mitarbeiter_innen an den Bars sowie allen Eingängen zum Konzertsaal auf.

Tipps für den Konzertbesuch

Bei feuchter Hamburger Luft war es eine sehr gute Entscheidung mit dem Pkw anzureisen und diesen im Parkhaus abzustellen. Auch wenn dieses mit einer Gebühr von € 4,00 per Stunde zunächst nicht günstig erscheint, ist es dennoch einfach auch sehr bequem. Der Wintermantel kann im Auto verbleiben, vor und nach Konzertbesuch erübrigt sich somit längeres Warten an den beiden Garderoben.

Der Weg in die Konzertsäle führt Dich allerdings auch aus dem Parkhaus zunächst über das Erdgeschoss. Auch wenn dieser gut ausgeschildert ist, darf man doch den einen oder die andere Besucher_in fast ein wenig konsterniert erleben. Vom Parkhaus aus ist ein direkter Zugang zu Plaza und Konzertsälen leider nicht möglich. Nach Deinem Konzertbesuch in der Elbphilharmonie kommst Du aber von der Plaza über die Fahrstühle und das Treppenhaus ohne Umwege direkt zu Deinem Pkw zurück.