Skepsis breitete sich aus, ob die geplante gemeinsame abendliche Fototour durch die Speicherstadt besser abgesagt werden sollte. Fotografie im Nebel? Der Herbstnebel waberte in dicken Schwaden über die Stadt.

Wenn auch Du ohnehin vielleicht eher ein Frühlings- oder Sommertyp bist, liegt es ja eigentlich näher, es sich zu Beginn der Kerzenkuschelzeit zuhause so richtig gemütlich zu machen. Bei Kerzenschein und lauschiger Musik sich’s unterm Kuscheldeckchen gemütlich machen und vom Sommer im Park oder an der See träumen.

Tatsächlich aber macht die Nachtfotografie gerade bei Nebel sehr viel Spass.

 

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5 Tipps für Anfänger

Nimm ein Stativ mit!

Oder einen Bohnensack. Aber eines davon hast du bei Nachtfotografie ja ohnehin dabei. Und sollte es etwas windiger o.ä. sein, vermeide das Ausfahren der Mittelsäule.

Fokussiere manuell!

Gerade im Nebel hat der Autofokus aufgrund des mangelnden Kontrastes oftmals Schwierigkeiten.

Belichte länger!

Nebel schluckt. Daher belichte noch ein wenig länger als bei klaren Sichtverhältnissen. Sollte Deine Kamera eine Bulb-Funktion haben, empfiehlt sich ein Fernauslöser.

Nimm den niedrigsten ISO-Wert!

Um ein späteres Rauschen im Bild zu vermeiden. Sollte Deine Kamera über eine Rauschreduzierung bei Langzeitbelichtungen verfügen, aktiviere diese. Nach der Belichtung nimmt diese zwar nochmal ebenso viel Zeit in Anspruch. Und das kann auch schoneinmal nerven. Aber Nacht- und Nebelfotografie sind ja bekanntlich auch sehr entspannend. Entschleunigen, runterkommen und wohlfühlen.

Vor allem aber zieh Dich warm und wohlig an!

Ganz so als wäre es 10 Grad kälter als das Thermometer zeigt. Auch ein zwischenzeitlich konsumiertes warmes (vor allem antialkoholisches) Getränk kann manchmal wahre Wunder bewirken.

 

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Und dann runter vom kuscheligen Sofa. Frau Pudelwohl nimmt Dich gerne mit auf eine Fototour. Nicht nur die großen Hamburger Friedhöfe oder die malerischen Landschaften im Umland üben bei Nebel einen besonderen Reiz aus, auch die Hamburger Speicherstadt. Eine wunderschöne passende mystische Stimmung legt sich in die Fotos hinein, ungewollte störende Hintergründe verschwinden im Nichts des Nebels.

Ist der Herbstnebel für die Fotografie wirklich nur die Kehrseite des goldenen Herbstes? Mitnichten. Auf jeden Fall ein ganz klares Nein!

Im Nachhinein betrachtet hätte es sogar gerne noch ein wenig nebliger sein dürfen.

Mehr Fotos findest Du wie immer hier.